Sonntag, 24. Januar 2010

Schattenspiel Abstrakt

Selbst bespannter Keilrahmen (80x160 cm) mit 300 gr/qm grundierter Leinwand.
Acrylfarben: Indischgelb, Echtorange, Karminrot
Lasierend aufgetragen.
Mit Schwamm vorgearbeitet, dann mit Borstenpinsel  nachgearbeitet.




 



 

 


Sonntag, 17. Januar 2010

Gefallener Engel



Was passiert mit Engeln?
Was passiert mit einem Engel,
der plötzlich Angst vor dem Fliegen hat?

Baut er sich Straßen aus Federn
und Brücken aus Blütenstaub?
Was passiert mit einem Engelder weiß, wie es ist zu fallen?
Findet er am Fallen Gefallen
und wird es wieder tun?
Was passiert mit einem Engel
wenn ihm die Flügel gebrochen sind?
Stößt er sie ab und wird zum Menschen,

der nach seinen Flügeln weint?


Sind Menschen vielleicht gebrochene Engel?
Das würde mir das Leid,
die Tränen und das ewige Hoffen,
den Traum vom Fliegen
und die Liebe zum Himmel erklären.


gefallener Engel, Acryl auf Leinwand, 50x70 cm, 2010

Donnerstag, 14. Januar 2010

Fisch Gold

Keilrahmen 75 x 140 cm mit Leinwand bespannt.
Acrylfarben: Ultramarin, Cölinblau, Permanentgrün hell, weiss, Strukturpaste Gold.
Vorgearbeitet mit Pastellkreide.
Wasserstruktur mit Haushaltsschwamm angelegt.

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Mit Borstenpinsel (Größe 12) lasierend Fische gemalt.




Mit Haarpinsel (Größe 12) pastos Fische gemalt.




Goldfische dazu gemalt - fertig.

Montag, 11. Januar 2010

Schattenspiel

Sommer pur im kalten Winter auf 160x80 cm.
Hier 3 Stadien bis zur Fertigstellung.
Acrylfarben Indischgelb, Echtorange und Karmitrot und Weiss.
Lasierend (mit Wasser verdünnt) aufgetragen.



Grobstrukturen mit Schwamm (normaler Haushaltsschwamm) vorgearbeitet.



Dann mit Borstenpinsel (Größe 12) immer feiner geworden.
Überschüssige Farbe mit Schwamm abgenommen und verwischt.


Finish






Sonntag, 10. Januar 2010

Keilrahmen bespannen

Leisten für Keilrahmen 160 x 80 cm und Leinwand gekauft.
Dazu gehe ich in den Künstlergroßhandel. Boesner oder Gerstaecker sind bei mir in der Nähe - mit denen habe ich gute Erfahrungen gemacht.

Wichtig ist bei den Leisten das dazugehörgie Mittelstück, das als Kreuz in die Holmen gespannt wird. Auf den Leisten selbst steht die Länge in cm. Die Kreuzstücke müssen dieselben Maße wie die Holmen aufweisen.



Sind die Leisten zusammen gesteckt, müssen sie noch z.B. an einer geraden Wand ausgerichtet werden. Jede Ecke muss einen exakten 90 Grad Winkel aufweisen, sonst ist das Bild nachher schief.



Leinwände gibt es in allen möglichen Stärken und Qualitäten. Ich habe mir hierzu ein Gewebe-Musterbuch zugelegt. Damit kenne ich dann die Qualität und kann das Gewebe auch online bestellen.
Die Maße sind (bei Gerstaecker) standardmäßig 160 cm oder 210 cm. Bezahlt wird dann der laufende Meter (also z.B. 160 x100 oder 210 x100).
Bei großen Formaten kaufe ich gerne etwas stärkere Leinwand, die schon vorgrundiert ist.

Zum Bespannen habe ich erst noch einen Powertacker besorgt. Allerdings funktioniert der noch mechanisch, d.h. den Druck um die Klemme in das Holz zu tackern, muss ich selbst aubringen. Ist etwas anstrendgend.
Bevor ich die Leinwand mit der grundierten Seite nach unten ausrolle, lege ich ein großes Handtuch drunter, um das Gewebe nicht zu beschädigen.
Zum Bespannen gebe ich bei den Seiten ca. 5 cm Rand zu.



Gespannt wird immer diagonal bzw. an den gegenüberliegenden Seiten.
Ich fange an den Einsätzen der Kreuzstücke an und arbeite mich dann Stück für Stück um den Rahmen herum.



Als Hilfsmittel zum Spannen gibt es Zangen, mit denen man die Leinwand festhalten kann. Dies ist v.a. dann sinnvoll, wenn die Leinwand einen kleinen Rand aufweist, den man mit den Fingern nicht greifen kann.

Die Ecken sind etwas fizzelig. Hier die Methode, mit der ich ganz gut fahre:



Mit den Fingern eine Lasche bilden:



Einschlagen und festhalten:



Tackern:




Ist die Leinwand gespannt, bespüre ich sie von der Rückseite mit Wasser. Auch hinter den Kreuzteilen und v.a. in den Ecken ist dies wichtig. Die Leinwand spannt sich dann selbst noch einmal nach und wird dabei ganz glatt.