Sonntag, 29. Mai 2016

Kinderschminken mal anders - ganz entspannt...

... ohne Nacken- oder Kreuzschmerzen...
... auf gleichmäßiger, kaum zuckender, Oberfläche ...
... nicht zu nah ...
... das Kind kann beim Malen zuschauen...
... und es kann sich das Gemälde ohne Spiegel anschauen...
... und: man kann das Gemälde auch eventuell noch länger dran lassen - Gesichter sollten am Abend spätestens gewaschen werden...

Ab jetzt nur noch so!


Kinderschminken - am Arm

Samstag, 28. Mai 2016

Du ahnst wohl...


Wurzelschlagend
Himmelwärts
Umsorgt von Vater Sonne und Mutter Erde
Der Mond weint Tränen
Vergessener Sehnsucht
Verzehrt sich nach dem Meer
Nimmt zu und ab
Vom Tod zum Leben
...dass dazwischen Dein Platz ist.

Nun komm meine Schöne
Folg meiner Kraft
Seit Mond-aten ruf ich Dich
Und lass von Dir ab.

Gemeinsam finden wir Dein Seelenziel,
Egal wohin es treiben will.
Vertrau der Erde ursprünglicher Macht
Wie sie immer aus dem Tod Neues hervorgebracht.

Wein Deine Tränen
Empfang den Verlust
In der Tiefe
In die Du musst, 
Um los zu lassen und um zu werden ganz neu, 
Deine Seele erwacht in Deiner Treu.

Text von Yvonne Bölstler Mai 2016

Du ahnst wohl..., Mixed Media 2016

Donnerstag, 26. Mai 2016

Wem dienst du?

An wen hast du dich verkauft?
Du wolltest Freiheit und Unabhängigkeit...
Du sagst, das hättest du auch.
Frei wie Mandela würdest du sein
und innerliche Freiheit ist oft berührt von Leid und Pein.
So gibst du deinem Martyrium Sinn
und leidest genussvoll vor dich hin.

Wem dienst du und was macht dich dabei frei?
Wie kannst du der Herrschaft, die du verabscheust, dienen
um frei zu sein?

Ich sehe den Vogel im Käfig sitzen
die Tür weit offen, die Sonne durchs Fenster blitzen.
Daneben den fetten Futternapf
und eine Schaukel, die ihn wiegt in den Schlaf.
Den Spiegel für seine Eitelkeit
für die Freiheit ist er nicht bereit.

Und so sehe ich dich,
du traust dich nicht.
In dir schreit tiefe Ängstlichkeit
und krallt sich an den Schirm der Sicherheit.
Die Angst vor Versagen trübt deinen Blick
und lässt dich Schönheit sehen, wo gar keine ist.
Deine Uniform lässt dich schwitzen,
die Sonne scheint den Verstand zu verblitzen.

Ich bitte dich, wach auf aus deinem traumlosen Tun
vertraue dir, glaub an dich
und komm zur Ruh.

Text Yvonne Bölstler, 26.05.16


Bild 20160108 - Mixed Media - Keilrahmen 40x30 cm

(Frei nach Goya - Der Sonnenschirm)

Mittwoch, 25. Mai 2016

Und so wartete das Meer...

... bis seine geliebte Sonne am Abend wiederkehren wollte.
Die Sonne hielt ihr Versprechen, wärmte das Meer und nahm seine Tränen mit sich.
Doch als das Meer zu sehr weinte, schoben sich die Wolken vor die Sonne und trennten die beiden.
Schon glaubte das Meer, die Sonne hätte es verlassen und der Himmel hätte sie ihm genommen, und es wurde dunkel vor Eifersucht. Seine Wellen wurden zu Wogen, und es rief nach seiner Geliebten. Die ließ sich nicht blicken und so entfachte das Meer einen Sturm, der den Regen aus den Wolken rief. Der Himmel, der sich nun bedroht fühlte, wurde dunkel und schickte dem Meer als Warnung einen kalt brausenden Wind. Die Regentropfen prasselten auf die Wogen und der Wind heulte auf. Das Meer tobte und drohte dem Himmel, bis plötzlich ein kleiner Lichtstrahl durch die Wolken blitzte.
Da erinnerte es sich an das zweite Versprechen der Sonne, die ihm den sanften Regen als Gruß aus der Ferne schicken wollte. Es beruhigte sich und schämte sich ein wenig ...
Die Sonne sah die große Sehnsucht ihres geliebten Meeres und da sie noch zu weit entfernt war, um mit ihm zu sprechen, schickte sie ihm mit den letzten Tropfen einen Regenbogen.
Den Rest des Tages hüllte sich das Meer in ein erwartungsvolles tiefes Blau und die Sonne spiegelte sich wie tausend Diamanten darin.
Als nun der Abend kam, hüllte der Himmel die Geliebten versöhnlich in eine abendrote Decke und zog sein nachtblaues Kleid mit abertausenden von Sternen an.


Und so wartete das Meer, Eitempera, 90x30 cm, 2016


Dienstag, 24. Mai 2016

Kalendergeschichten Bleib doch - Juni 2017

Bleib doch,
Meine Schöne
Und wärm mich noch. 

Nein, ich kann nicht, 
Ich muss gehn, 
Das weißt du doch.

Nur ganz kurz,
Ohne dich ist hier kein Leben.
Es ist dunkel und leer.

Liebster, mach es nicht so schwer.
Ich muss jetzt ziehn
Und zum Abend, bin ich wieder hier.

Du liebst mich nicht mehr.
Gibt es einen andren?
Was kann er und wo kommt er her?

Vertraue mir.
Du weißt, dass ich zum Abend wiederkehr.

Dann will ich dich halten.
Ganz fest, du bist mein.

Nein, du weißt, das kann ich nicht sein.
Wir gehören zusammen
Du und ich,
Aber besitzen kannst du mich nicht.

Dann werde ich warten und weinen
bis du wiederkehrst.
Ganz kalt und ohne Leben.

Ich bin nicht fort, nur fern
und ich seh Dich den ganzen Tag
und spiegel mich in Dir.

Dann versprich mir, dass du an mich denkst
und nimm meine Tränen als Pfand mit dir.


Ich spüre, dass du mich vermisst.
Ich trockne deine Tränen und nehm sie ein Stück mit.
Ich schick dir den Regen ganz sanft als Trost.

Ich glühe, wenn du wiederkehrst.
Ich kann es kaum erwarten,
dich wieder zu halten.

So geh ich nun Liebster
es ist an der Zeit
wir gehören zusammen 
in alle Ewigkeit.

Die Sonne erhob sich 
der Tag nahm seinen Lauf
das Meer sandte Tränen
und fing den Regen auf.




Bleib doch, Eitempera 2016


Junibild aus dem Kunstkalender 2017 von Yvonne Bölstler

Freitag, 20. Mai 2016

Gefilzte Handpuppen

Handpuppen aus Filz

Donnerstag, 19. Mai 2016

Mittwoch, 18. Mai 2016

Buntsteinbild

Acryl auf Keilrahmen mit bunten Steinen, 10x10 cm, 2016

Sonntag, 15. Mai 2016

Mohnfeld

Mohnfeld, Acryl, 3x20x50 cm